Neuigkeiten
16.02.2012, 18:10 Uhr
CDU will Spitzenstellung ausbauen
"Wildwuchs" von Windrädern verhindern
Die CDU-Fraktion im Wertheimer Gemeinderat beschäftigte sich kürzlich mit der Energiewende in Deutschland und auf die Auswirkungen dieser auf Wertheim. Die CDU-Fraktion wolle dabei in den nächsten Jahren die Spitzenposition Wertheims im Bereich der erneuerbaren Energien weiter ausbauen, so Fraktionsvorsitzender Dr. Bernd Kober. Das Engagement der Stadtwerke müsse hier eine wichtige Rolle spielen.
Wertheim - Durch die Energiewende stehe Deutschland vor einer großen Kraftanstrengung, die jedoch viele Chancen enthalte. Der Ausbau der erneuerbaren Energien könne nur durch großes Engagement der deutschen Kommunen gestemmt werden. In Wertheim sei der Anteil an erneuerbaren Energien schon jetzt sehr beachtlich. Über 40 % des Gesamtstrombedarfs sei schon jetzt durch Wind-, Sonnen- und Wasserkraft gedeckt. Auch die Biomasse habe seinen Anteil. Damit liege man schon jetzt über dem Ziel der neuen grün-roten Landesregierung. Trotzdem wolle man die Spitzenstellung von Wertheim weiter ausbauen, so CDU-Fraktionsvorsitzender Dr. Bernd Kober.
Durch das vom Gemeinderat auf dem Weg gebrachte Flächennutzungsplanverfahren über Vorrang und Ausschlussflächen für Windkraftanlagen verschaffe sich die Stadt Wertheim die Möglichkeit den Ausbau der Windenergie auf Wertheimer Gemarkung weiter zu forcieren. Gleichzeitig könne der Ausbau baurechtlich beeinflusst werden um den „Wildwuchs“ von Windrädern zu verhindern. Der Ausbau von erneuerbaren Energien sowie der Landschaftsschutz müssen in Einklang gebracht werden, so Kober weiter.
Allein Flächennutzungspläne anzupassen reiche jedoch nach Ansicht der CDU-Fraktion nicht aus. Auch die Stadtwerke Wertheim müssten ihr Engagement im Bereich der erneuerbaren Energien weiter ausbauen, so Stadtrat Egon Beuschlein. Es sei wichtig, dass auch Wertheim von der Energiewende profitiere und die Wertschöpfung hier bei uns in der Heimat bleibe. So könnten die Stadtwerke eigene Windkraftanlagen betreiben. An einer solchen Anlage könnten sich auch die Bürgerinnen und Bürger beteiligen. Zudem sei es denkbar neue und eigene Blockheizkraftwerkskapazitäten durch die Stadtwerke zu generieren. Neben eigenen Strom könne dadurch auch Abwärme produziert werden, welche dann vielfältig eingesetzt werden kann.
Durch das vom Gemeinderat auf dem Weg gebrachte Flächennutzungsplanverfahren über Vorrang und Ausschlussflächen für Windkraftanlagen verschaffe sich die Stadt Wertheim die Möglichkeit den Ausbau der Windenergie auf Wertheimer Gemarkung weiter zu forcieren. Gleichzeitig könne der Ausbau baurechtlich beeinflusst werden um den „Wildwuchs“ von Windrädern zu verhindern. Der Ausbau von erneuerbaren Energien sowie der Landschaftsschutz müssen in Einklang gebracht werden, so Kober weiter.
Allein Flächennutzungspläne anzupassen reiche jedoch nach Ansicht der CDU-Fraktion nicht aus. Auch die Stadtwerke Wertheim müssten ihr Engagement im Bereich der erneuerbaren Energien weiter ausbauen, so Stadtrat Egon Beuschlein. Es sei wichtig, dass auch Wertheim von der Energiewende profitiere und die Wertschöpfung hier bei uns in der Heimat bleibe. So könnten die Stadtwerke eigene Windkraftanlagen betreiben. An einer solchen Anlage könnten sich auch die Bürgerinnen und Bürger beteiligen. Zudem sei es denkbar neue und eigene Blockheizkraftwerkskapazitäten durch die Stadtwerke zu generieren. Neben eigenen Strom könne dadurch auch Abwärme produziert werden, welche dann vielfältig eingesetzt werden kann.
Zusatzinformationen zum Download



